1. Almtour - Stoana-Alm, 01.07.2013

Bei buchstäblichem „Kaiserwetter“ haben wir gestern unseren Almsommer eröffnet. Nach einer Woche Regen und Kälte meinte es Petrus besonders gut mit uns und hat uns sowohl trockenes Wetter als auch einen super Blick auf das Kaisergebirge gewährt.
 
Vom Wanderparkplatz in Sachrang ging es zunächst leicht steigend durch den Wald und über die Wiese nach Mitterleiten, einem kleinen Weiler mit wunderschönen Bauernhäusern. Man traute sich kaum zu sprechen, so still, verschlafen und romantisch liegt der Ort auf einer Anhöhe über Sachrang. Hühner laufen frei herum, die Traktoren stehen vor den Scheunen, eine Mutter sitzt mit ihrem Kind in der Abendsonne auf der Terrasse. Alles wie gemalt.
 
Von dort aus über einen schmalen Steig nahe eines Baches erst abwärts und dann etwas steiler ansteigend durch das Gehölz in Richtung Spitzstein. Auf halbem Weg quert man eine Wiese und hat nochmal einen ungehinderten Blick auf die Berge und das Sachranger Tal.
Bis zur Stoana-Alm sind es jetzt nur noch wenige Meter zu gehen. Die Terrasse ist gut geschützt und fast leer. Drinnen hört man ein paar ältere Leute a G’stanzl singen und jemand spielt auf der Gitarre.
 
Die Wirtsleut sind sehr freundlich und bemüht, die doch große Gruppe mit 13 Leuten schnell zufriedenzustellen. Nur die Spinatknödl hätten fast nicht mehr gereicht-aber die sind auch besonders lecker. Genauso wie die Kaspress-supp’n und der Pressack!! Und als Nachspeise noch an Kaffä und an Apfelstrudel-mmmh! Diesmal keinen Schnaps! Aber Rosi, Martin und Michi wollen das nächste Woche nachholen!
 
Michi, Evelyn, Ulf, Sabine, Edna, Anna, Rosi und Freundin Angela, Pepe, Alex, Steffi, Martin und Rita  waren dabei und hatten einen wirklich sehr schönen Auftakt!
 
Zurück ging es dann meist über die Strasse zwischen vielen schönen Bauernhöfen hindurch in einigen Kehren zurück zum Auto, das wir gegen 22.15h erreichten!
 
Nächste Woche geht’s zu den Vorderen Dalsenalmen von Mühlau in Schleching aus.
Treffpunkt um 17.45h bei mir, 17.55h in Bergen an der Talstation Hochfellnseilbahn bzw. 18.05h in Staudach am Kreisverkehr Richtung Marquartstein (beim „Zunfthof“, gleich nach dem Kreisverkehr auf der li Seite).
 
Eine schöne sonnige Woche wünscht euch,
 
Rita

 

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2. Almtour - Feichtenkaseralm, 08.07.2013

Trotz bester Vorbereitungen und Absprachen, war auch der gestrige „Start“ zur Alm etwas holprig: nachdem wir beim letzten Mal Sabine fast vergessen hätten, machte uns gestern die gesperrte Autobahnausfahrt bei Grabenstätt ein wenig Probleme und hinderte Anja daran, pünktlich am Treffpunkt in Staudach zu sein. Aber das nur nebenbei…….
 
Eine sehr große Gruppe startete bei Sonnenschein um 18.30h pünktlich am Wanderparkplatz in Mühlau. Der Weg zu den Vorderen Dalsenalmen ist unspektakulär, geht doch eine breite und gut ausgebaute Forststrasse teilweise steil hinauf zu der wunderschönen Almwiese der Dalsenalmen auf knapp 1000m. Es sind nur 350 Höhenmeter, aber es zieht sich und man braucht etwa 1 Stunde bis man sich vor’m Feichtenkaser, einer kleinen gemütlichen Alm, die drinnen kaum Platz bietet, zu einem gemütlichen Radler und einem wunderbaren Haselnussschnaps niedersetzen kann! Ja, ja, der Schnaps durfte dieses Mal als Abschluss nicht fehlen und war so gut, dass Otto Zaiser, der Senner, gleich die halbvolle Flasche leeren ließ! Die Brotzeitbrettl’n „zum Obaglaum“ waren lecker und schnell verzehrt, denn es wurde dann doch a bisserl frisch vor der Alm.
Die anwesende Gruppe MTB-Stammtischradler wurden noch über das Zustandekommen unseres „bunten Haufens“ aufgeklärt, denn die Frage, „seid’s ihr a ganzer Bus?“ wollten wir dann doch nicht auf uns sitzen lassen und dann ging’s zurück zum Parkplatz. In der einbrechenden Dunkelheit erstaunten uns die vielen Glühwürmchen, die uns regelrecht „heim leuchteten“.
 
Ich hatte eine Gruppe von 10 Personen mehr oder weniger angemeldet, im Endeffekt waren wir 18 Leute + Kind! Anna, Anja, Andrea, Evelyn und Michael, Christiane Babl, Hilma und Peter, Angelika und Friedl, Maria, Edna, Rosi, Rita und Martin, Ulf und Sabine mit Schwager und Kind – damit haben wir die letztjährige Bestmarke weit überboten! Es freut mich sehr, dass so viele Freude an unserer schönen Landschaft, den Almen und dem gemütlichen Beisammensitzen an den (wenigen) Sommerabenden finden! In diesem Sinne, auf geht’s zur nächsten Alm, nächsten Montag, nämlich nach Agergschendt!
 
Eine schöne Woche,
 
 
Eure Rita

 

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3. Almtour - Sameralm, 15.07.2013

Irgendwie ist in der „Startphase“ so a bisserl der Wurm drin – auch wenn dann immer wieder alles gut ausgeht!
 
Unsere geplante 3. Almtour zur Agergschwendt-Alm, von Unterwössen aus, musste umgeplant werden. Als ich gestern dort anrief, um unsere Gruppe telefonisch mehr oder weniger anzumelden, sagte mir der Senner, er sperrt um 19.00h zu, weil er auf eine Versammlung muss. Auch die mögliche Aushilfe, seine Tochter, war nicht aufzutreiben und so blieb es bei der Absage, die ich relativ spät, erst so gegen 15.00h, erfuhr.
 
Also hab ich kurzerhand entschieden auf die Sameralm zu wandern.
 
Treffpunkt war der Waldparkplatz in Gschwendt, den eine kleine Gruppe von 9 Personen pünktlich um 18.30h erreicht. Es war eine „weiberlastige“ Gruppe, aber die beiden Männer unter uns haben sich, glaube ich, nicht unwohl gefühlt.
 
Die breite Forststraße vom Parkplatz aus, führt schnell bergan zur Weggabelung und da das Wetter so schön, die Beine noch nicht müde und die Spannung auf die, laut meinen Schwärmereien, so tolle Alm, noch etwas hoch gehalten werden sollte, haben wir erst noch einen kleinen Abstecher zur Maisalm gemacht. Die Maisalm ist montags geschlossen und liegt friedlich auf dem kleinen Almplateau, das man von Aschau/Kohlstatt aus bequem auf einer asphaltierten, aber sehr steilen Fahrstraße erreicht. Gestern war es ganz ruhig und romantisch, aber dort ist oft Massenandrang!
Dann ging es wieder bergauf über die Wiese, dann die Forststrasse zur Kreuzung und dann steil nach links auf den „Stich“ bis zur Sameralm. Ich hatte nichtzu viel versprochen, alle waren begeistert! Die Aussicht auf den Chiemsee ist unschlagbar, die Alm selbst ein richtiges Juwel. Und auch die almtypischen Brotzeiten sind sehr lecker. Das Schnapserl hinterher hat gut geschmeckt, gell Angelika!!! Sie musste nämlich gleich alle durchprobieren-aber sie hat ja immer nur am Glas genippt! Der Senner hat noch ein paar Witze erzählt, ein anderer Gast hat Ziach und Gitarre gespielt-richtig zünftig war’s!
 
Ich glaube fast, das war nicht das letzte Mal, dass wir dort oben waren! Evelyn, Rosi, Edna, Angelika, Andrea, Anja, Rita, Ulf und Alex meinten auf alle Fälle, das wäre eine Wiederholung wert!
 
Den Almplan werde ich überarbeiten und euch noch zusenden. Aber auf alle Fälle geht es beim nächsten mal auf die Wagneralm!
 
Eine schöne sonnige Woche,
 
Eure Rita

 

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4. Almtour - Bichleralm, 22.07.2013

Leider habe ich den Bericht bei mir nicht mehr gefunden. Wer ihn hat bitte an mich schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Bericht wird nachgereicht.

 

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5. Almtour - Bäckeralm, 29.07.2013

Da die Bäckeralm normalerweise am Abend geschlossen hat und NUR wegen uns länger geöffnet blieb, freute ich mich gestern ganz besonders über jeden einzelnen Wanderer, hatte ich doch mindestens 10 Gäste versprochen. Am Ende waren wir dann 11 Leute, die in sehr flottem Schritt und trocken, bei aufziehenden Gewitterwolken, die Alm gegen 19.00h erreichten.
 
Wir parkten am Holzstapel kurz vor Adlgaß und gingen zunächst den Forstweg steil bergan. Auch bei der Abzweigung hielten wir uns rechts  und wanderten stetig bergan bis zur Abzweigung links nach etwa 2/3 der Wegstrecke. Ab da führt ein lehmiger Pfad, den Hang querend, durch Unterholz, Wald und Gestrüpp auf die  Almwiese oberhalb der Bäckeralm.
 
Schön liegt sie da, mit freiem Blick auf den großen und den kleinen Kienberg, den Rauschberg und das Inzeller Tal.
 
Ein paar Radlfahrer hatten den durchaus anstrengenden Aufstieg zur Alm trotz schlechter Wetterprognosen ebenfalls gewagt und profitierten von der verabredeten „Extra“Öffnungszeit ! Der Wind war schon so kühl, dass wir sofort in die angeheizte Stube gingen, die sehr gemütlich, nicht zu groß und nicht zu klein, zum Essen und Trinken einlädt. Der selbstgemachte Käse, der Kräuterquark, der Käsekuchen und der Marillenkuchen schmecken besonders gut! Den Kaiserschmarrn haben wir leider nicht probiert-aber auch der soll ganz lecker sein, haben wir uns sagen lassen.
Nur Haselnussschnaps gibt es keinen – somit hier kein dickes „Plus“ von Rosi & Co!
 
Zurück ging es dann bei Wind und dem heiß ersehnten Regen „entgegen dem Uhrzeigersinn“ über die „schöne Aussicht“ hinunter zum Auto, wobei der so gewählte Abstieg ca. 10 – 15min länger dauert als der Aufstieg.
 
Trotz der widrigen Wetterverhältnisse, waren sich Ulf, Sabine, Alex, Andrea, Hilma, Peter, Angelika, Friedl, Christiane, Rosi und Rita einig: es hat sich gelohnt und wir werden die Bäckeralm sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben!
 
Schöne Woche und auf zur „Mordaualm“ nächsten Montag!
 
Eure Rita

 

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